Was der Steuerberater noch macht: klare Abgrenzung

Was der Steuerberater noch macht, hängt hier an einer klaren Grenze: Das Programm liest eine CSV, bereitet Buchungstexte vor und schreibt ausschließlich geprüfte grüne Zeilen fest. Es versendet weder eine Steuererklärung noch erstellt es eine Lohnabrechnung. Die Verantwortung für die Prüfung bleibt damit sichtbar.

Herkunft

Die Frage, was der Steuerberater noch macht, entsteht bei diesem Programm aus seiner technischen Herkunft. Die Anwendung läuft auf dem PC des Kunden. Belege und Buchungstexte verlassen diese Maschine nicht. Für die Einordnung ist deshalb wichtig, zwischen dem Lesen einer Bankdatei, dem Vorbereiten einer Buchung und dem tatsächlichen Festschreiben zu unterscheiden. Eine CSV der Bank wird gelesen, aber das Programm bucht nicht von allein. Die einzelne Zeile speichert der Mensch. Damit ist der maschinelle Anteil an der Stelle begrenzt, an der aus einer vorgeschlagenen Zuordnung eine verbindliche Buchung werden soll.

Aus einem geprüften Buchungstext kann für die nächste ähnliche Zeile ein Vorschlag bereitliegen. Das bedeutet nicht, dass jede neue Zeile automatisch ein bekanntes Konto erhält. Eine Kontonummer, die nie in den Büchern stand, setzt das Programm nicht. Auch bei wiederkehrenden oder ähnlich aussehenden Bankzeilen bleibt die Prüfung der konkreten Zeile erforderlich. Die Herkunft der Zuordnung liegt also in bereits geprüften Buchungstexten, nicht in einer selbständigen Entscheidung über unbekannte Konten.

Die Kontenlogik enthält ebenfalls feste Grenzen. Lieferanten haben ihr eigenes Konto. Der erste Bankstand wird einmal gegen die Saldenvorträge gebucht. Ein Saldo je IBAN ist nicht eingebaut. Diese Angaben beschreiben, welche Grundsätze in der Anwendung vorgesehen sind, und verhindern eine falsche Erwartung an eine automatische Kontenführung. Wer wissen will, was der Steuerberater noch macht, sollte daher nicht nur auf die eingelesene Bankdatei schauen, sondern auch auf die Fälle, in denen die Anwendung keine fertige Entscheidung erzeugt.

Die Prüfung ist durch drei Farben sichtbar. Fehlt der Beleg, ist die Zeile rot. Fehlen Konten oder ist die Zuordnung unsicher, wird sie gelb. Nur eine grüne Zeile wird festgeschrieben. Rot bedeutet damit, dass ein notwendiger Beleg fehlt; gelb weist auf fehlende Konten oder eine unsichere Zuordnung hin. Erst grün kennzeichnet den Zustand, in dem die Zeile gespeichert werden darf. Der Mensch entscheidet, ob aus einer roten oder gelben Zeile eine grüne Zeile werden kann.

Die Herkunft des späteren Stapels ist ebenso eindeutig: Der Stapel für DATEV oder Addison enthält nur festgeschriebene grüne Buchungen. Die Anwendung erzeugt daraus keinen weiteren Steuerprozess. Sie sendet keine Steuererklärung und macht keine Lohnabrechnung. Genau an dieser Grenze liegt der sachliche Kern der Seite: Die Anwendung kann einen geprüften Buchungsbestand bereitstellen, während andere Tätigkeiten nicht als Bestandteil dieses Programms beschrieben sind.

Beispiel

Ein konkretes Beispiel beginnt mit einer eingelesenen CSV der Bank. Die Zeile wird nicht automatisch gebucht. Zuerst zählt, ob der Beleg vorhanden ist und ob ein Konto sowie eine sichere Zuordnung vorliegen. Fehlt der Beleg, bleibt die Zeile rot. Ist ein Konto nicht vorhanden oder die Zuordnung nicht sicher, erscheint sie gelb. Nur wenn die Zeile grün ist, kann der Mensch sie festschreiben. Dieser Ablauf zeigt unmittelbar, was der Steuerberater noch macht: Das Programm nimmt die Entscheidung nicht an sich, sondern hält den Prüfpunkt offen.

Für eine ähnliche spätere Zeile kann ein geprüfter Buchungstext bereitliegen. Der Vorschlag ist eine Arbeitsgrundlage, aber keine pauschale Erlaubnis für jede neue Bankbewegung. Taucht eine Kontonummer auf, die bisher nie in den Büchern stand, setzt das Programm sie nicht. Das Beispiel macht den Unterschied zwischen Wiedererkennen und selbständigem Einrichten sichtbar. Eine bekannte Buchungsform kann erneut vorgeschlagen werden; ein unbekanntes Konto wird nicht von der Anwendung erfunden oder eingesetzt.

Bei einem Lieferanten wird das eigene Konto des Lieferanten verwendet. Der erste Bankstand wird einmal gegen die Saldenvorträge gebucht. Ein Saldo je IBAN ist nicht eingebaut. Deshalb lässt sich aus einer Bankzeile nicht ableiten, dass automatisch ein eigener Saldo pro IBAN geführt wird. Die vorgesehenen Konten und der einmalige Umgang mit dem ersten Bankstand gehören zur fachlichen Prüfung des konkreten Buchungsbestands.

Auch steuerliche Vorgaben werden als feste Werte angezeigt: Bewirtung teilt 70 zu 30. Für Geschenke gilt bis zum 31. Dezember 2023 ein Betrag von 35 Euro und ab dem 1. Januar 2024 ein Betrag von 50 Euro. GWG gilt bis 800 Euro netto. Der Sammelposten liegt von 250,01 bis 1.000 Euro. Eine Kleinbetragsrechnung geht bis 250 Euro brutto. Diese Angaben ersetzen nicht die Prüfung der einzelnen Zeile; sie benennen die im Programm hinterlegten Grenzen, an denen ein Vorgang eingeordnet werden kann.

Das Ergebnis des Beispiels ist kein beliebiger Export, sondern ein gefilterter Stapel. Nur festgeschriebene grüne Buchungen gelangen in den Stapel für DATEV oder Addison. Rote und gelbe Zeilen gehören nicht in diesen Stapel. Eine Steuererklärung wird von der Anwendung nicht gesendet, und eine Lohnabrechnung wird nicht erstellt. Wer nach dem Beispiel handeln will, prüft also zunächst Beleg, Konto und Zuordnung, speichert nur grüne Zeilen und betrachtet den Export ausschließlich als Bestand der festgeschriebenen Buchungen.

Abgrenzung

Die Abgrenzung beantwortet die Seitenfrage ohne eine zusätzliche Leistungsliste zu erfinden. Das Programm verarbeitet eine Bank-CSV auf dem PC des Kunden, hält Belege und Buchungstexte dort, stellt geprüfte Buchungstexte für ähnliche Zeilen bereit und lässt den Menschen jede Zeile speichern. Es sendet keine Steuererklärung und macht keine Lohnabrechnung. Daraus folgt: Der beschriebene Leistungsumfang endet bei der geprüften und festgeschriebenen Buchung beziehungsweise beim daraus gebildeten Stapel.

Zur Abgrenzung gehören auch die Grenzen der Datenübernahme. Eine unbekannte Kontonummer wird nicht gesetzt. Ein Lieferant hat sein eigenes Konto. Der erste Bankstand wird einmal gegen die Saldenvorträge gebucht, während ein Saldo je IBAN nicht eingebaut ist. Wer aus einer CSV einen automatisch vollständigen Kontenbestand oder eine automatische IBAN-Saldierung erwarten würde, geht damit über die genannten Funktionen hinaus. Die Farben helfen, diese Grenze im Arbeitsstand zu erkennen.

Die farbliche Entscheidung ist deshalb ein praktischer Prüfpunkt und keine bloße Darstellung. Rot steht für einen fehlenden Beleg. Gelb steht für fehlende Konten oder eine unsichere Zuordnung. Grün ist die einzige Farbe, deren Zeile festgeschrieben wird. Erst dieser Zustand darf in den Stapel für DATEV oder Addison einfließen. Das Programm macht aus einer roten oder gelben Zeile nicht selbständig eine grüne Zeile. Die Umwandlung setzt eine menschliche Prüfung und Speicherung voraus.

Auch bei den Beträgen ist die Abgrenzung wichtig. Für Bewirtung ist die Aufteilung 70 zu 30 genannt. Geschenke werden nach dem Datum unterschieden: Bis zum 31. Dezember 2023 gelten 35 Euro, ab dem 1. Januar 2024 gelten 50 Euro. GWG reicht bis 800 Euro netto; der Sammelposten umfasst 250,01 bis 1.000 Euro; eine Kleinbetragsrechnung reicht bis 250 Euro brutto. Die Werte beschreiben die vorgesehenen Schwellen, nicht eine Zusage, dass jeder Vorgang ohne Prüfung automatisch richtig eingeordnet wird.

Zur sachlichen Einordnung gehören außerdem Demo, Tarife und Mengenangaben. Die Demo dauert 14 Tage und zeigt dieselbe Maske. Das Sparpaket kostet 39 Euro netto im Monat, Professionell 149 Euro und Ultra 299 Euro. Der Jahrespreis beträgt zwölf Monatspreise minus 10 Prozent: 421,20 Euro, 1.609,20 Euro und 3.229,20 Euro. Die Karten nennen bis zu 500 Buchungen, bis zu 20 Mandanten und 3.000 Buchungen; bei Ultra gibt es keine Obergrenze. Das Programm prüft diese Mengen nicht.

Für die Zuordnung der Seite zum Anbieter gelten folgende Unternehmensangaben: Global Prepaid UG (haftungsbeschränkt), HRB 215359 B, Amtsgericht Charlottenburg, Skarbinastraße 63, 12309 Berlin, Telefon +49 30 70767051. Stand der Prüfung: 18. Oktober 2026. Diese Angaben markieren den Stand der hier beschriebenen Beträge, Fristen und Abläufe. Sie verändern nicht die zentrale Grenze: Die Anwendung liefert festgeschriebene grüne Buchungen für den genannten Stapel, aber keine Steuererklärung und keine Lohnabrechnung.

Kurz gefragt

Was muss der Mensch bei einer Bankzeile tun?

Der Mensch speichert die Zeile. Das Programm liest zwar eine CSV der Bank, bucht aber nicht von allein. Vor dem Festschreiben ist die farbliche Einordnung maßgeblich: Fehlt der Beleg, ist die Zeile rot. Fehlen Konten oder ist die Zuordnung unsicher, ist sie gelb. Nur eine grüne Zeile wird festgeschrieben. Ein geprüfter Buchungstext kann für die nächste ähnliche Zeile bereitliegen, doch eine Kontonummer, die nie in den Büchern stand, setzt das Programm nicht. Damit bleibt die konkrete Kontrolle jeder Zeile ein notwendiger Schritt.

Welche Buchungen landen im Stapel für DATEV oder Addison?

Der Stapel enthält nur festgeschriebene grüne Buchungen. Rote Zeilen wegen eines fehlenden Belegs und gelbe Zeilen wegen fehlender Konten oder einer unsicheren Zuordnung gehören nicht zu diesem beschriebenen Bestand. Die Farbe kennzeichnet damit nicht nur eine Ansicht, sondern die Voraussetzung für den Exportstapel. Das Programm sendet keine Steuererklärung und macht keine Lohnabrechnung. Wer den Stapel einordnet, sollte ihn daher als Sammlung der geprüften und gespeicherten grünen Buchungen verstehen, nicht als vollständigen Ersatz für weitere, hier nicht beschriebene Vorgänge.

Welche Grenzen gelten bei Konten, Lieferanten und IBAN?

Lieferanten haben ihr eigenes Konto. Der erste Bankstand wird einmal gegen die Saldenvorträge gebucht. Ein Saldo je IBAN ist nicht eingebaut. Außerdem setzt das Programm keine Kontonummer, die nie in den Büchern stand. Diese Regeln grenzen die Kontenarbeit von einer vollständig selbständigen Einrichtung neuer Konten oder einer automatischen Saldenbildung je IBAN ab. Ein vorhandener geprüfter Buchungstext kann für eine ähnliche nächste Zeile bereitliegen, ersetzt aber nicht die Prüfung, ob Konto und Zuordnung bei dieser konkreten Zeile tatsächlich passen.

Welche Beträge und Fristen sind für die Einordnung genannt?

Bewirtung teilt 70 zu 30. Bei Geschenken gelten bis zum 31. Dezember 2023 35 Euro und ab dem 1. Januar 2024 50 Euro. GWG gilt bis 800 Euro netto. Der Sammelposten liegt von 250,01 bis 1.000 Euro. Eine Kleinbetragsrechnung geht bis 250 Euro brutto. Diese Werte gehören zur beschriebenen Einordnung. Sie ändern jedoch nichts an der Ampellogik: Eine Zeile mit fehlendem Beleg bleibt rot, eine Zeile mit fehlendem Konto oder unsicherer Zuordnung bleibt gelb, und nur eine grüne Zeile wird festgeschrieben.

Was kosten die genannten Tarife?

Das Sparpaket kostet 39 Euro netto im Monat, Professionell 149 Euro und Ultra 299 Euro. Der Jahrespreis wird als zwölf Monatspreise minus 10 Prozent angegeben: 421,20 Euro, 1.609,20 Euro und 3.229,20 Euro. Die Demo dauert 14 Tage und zeigt dieselbe Maske. Die Karten nennen bis zu 500 Buchungen, bis zu 20 Mandanten und 3.000 Buchungen; bei Ultra gibt es keine Obergrenze. Das Programm prüft diese Mengen nicht. Die Preis- und Mengenangaben entsprechen dem Stand der Prüfung auf dieser Seite.