Bankimport

Bankimport

Der Bankimport liest eine CSV der Bank auf dem PC des Kunden. Belege und Buchungstexte verlassen diese Maschine nicht. Die zentrale Frage dieser Anleitung lautet: Was geschieht mit einer eingelesenen Bankzeile, bevor sie in den Buchungsstapel gelangt? Das Programm ordnet nicht selbstständig jede Zeile endgültig zu und bucht nicht von allein. Der Mensch prüft die Angaben, ergänzt oder bestätigt die Zuordnung und speichert die Zeile erst dann. Eine geprüfte Zuordnung kann für die nächste ähnliche Zeile als Buchungstext bereitliegen. Die Ampelfarbe zeigt dabei, ob die Zeile noch Aufmerksamkeit braucht oder festgeschrieben werden darf. Diese Seite beschreibt den Ablauf aus der Maske des Programms und grenzt den Bankimport von Steuererklärung und Lohnabrechnung ab.

Dauer

Für den Bankimport ist keine einzelne Bearbeitungszeit vorgegeben. Fest steht der Umfang der Demo: Sie dauert 14 Tage und zeigt dieselbe Maske. Dadurch lässt sich der beschriebene Vorgang in genau der Oberfläche nachvollziehen, in der auch die CSV der Bank gelesen wird. Die Dauer der einzelnen Prüfung hängt damit nicht von einem automatisch ausgelösten Buchungsvorgang ab, sondern davon, wie der Mensch die jeweilige Zeile beurteilt, den Beleg berücksichtigt und die Kontenzuordnung bestätigt. Eine automatische Buchung ohne diese menschliche Speicherung findet nicht statt.

Auch bei der Nutzung der Karten werden Mengen genannt, aber nicht vom Programm geprüft. Das Sparpaket nennt bis zu 500 Buchungen, bis zu 20 Mandanten und 3.000 Buchungen; bei Ultra gibt es keine Obergrenze. Die Kartenangaben beschreiben daher die jeweiligen Mengen, während die Anwendung diese Mengen nicht kontrolliert. Für die zeitliche Einordnung gilt der Prüfstand 18. Oktober 2026. Die Preise für monatliche Zahlung betragen 39 Euro netto im Monat für Sparpaket, 149 Euro für Professionell und 299 Euro für Ultra.

Material

Benötigt wird eine CSV der Bank, denn diese Datei wird vom Programm gelesen. Zusätzlich gehört der Beleg zur jeweiligen Zeile, soweit ein solcher Beleg vorhanden ist. Der Buchungstext und die Kontenzuordnung werden in der Maske betrachtet und durch den Menschen geprüft. Das Programm läuft auf dem PC des Kunden. Belege und Buchungstexte verlassen diese Maschine nicht. Damit bleibt der beschriebene Arbeitsgegenstand auf dieser Maschine: die eingelesene Bankdatei, die zugehörige Zeile, der Beleg und die Prüfung der Angaben.

Zum Material der fachlichen Prüfung gehören außerdem die bestehenden Bücher und die Saldenvorträge. Eine Kontonummer, die nie in den Büchern stand, setzt das Programm nicht. Lieferanten haben ihr eigenes Konto. Der erste Bankstand wird einmal gegen die Saldenvorträge gebucht. Ein Saldo je IBAN ist nicht eingebaut. Diese Punkte sind wichtig, bevor eine Zeile gespeichert wird: Der Import ersetzt weder die Prüfung der vorhandenen Konten noch die einmalige Buchung des ersten Bankstands.

Schritt 1

Zuerst wird die CSV der Bank eingelesen. Der Bankimport liest die Datei, damit ihre Bankzeilen in der Maske geprüft werden können. Das Einlesen bedeutet noch keine Buchung. Das Programm schreibt nicht eigenständig eine Buchung in die Bücher, und es speichert auch nicht jede erkannte Zeile ohne menschliche Entscheidung. Die einzelne Zeile bleibt deshalb zunächst ein Prüffall. Der Mensch sieht die Angaben, bezieht den vorhandenen Beleg ein und achtet darauf, ob ein passendes Konto und eine sichere Zuordnung vorliegen.

In diesem ersten Schritt ist auch der Rahmen des Imports zu beachten. Belege und Buchungstexte verlassen den PC des Kunden nicht, weil das Programm auf dieser Maschine läuft. Der Bankimport liest ausschließlich die vorliegende CSV der Bank; aus dem Einlesen folgt keine automatische Steuererklärung und keine Lohnabrechnung. Für die weitere Prüfung ist entscheidend, dass eine Zeile nicht allein deshalb festgeschrieben wird, weil sie aus der CSV stammt. Erst die anschließende menschliche Prüfung kann den Status der Zeile verändern.

Schritt 2

Danach wird die einzelne Bankzeile inhaltlich geprüft. Fehlt der Beleg, ist die Zeile rot. Fehlen Konten oder ist die Zuordnung unsicher, ist sie gelb. Die Ampelfarbe macht damit sichtbar, welche Angabe noch nicht ausreichend geklärt ist. Rot steht in diesem Ablauf für den fehlenden Beleg. Gelb weist auf ein fehlendes Konto oder eine unsichere Zuordnung hin. In beiden Fällen ist die Zeile noch nicht bereit, als festgeschriebene Buchung in den Stapel zu gelangen.

Bei einem bereits geprüften Buchungstext kann das Programm diesen Text für die nächste ähnliche Zeile bereithalten. Das ist ein Vorschlag für die Prüfung und keine selbsttätige Buchung. Der Mensch muss weiterhin feststellen, ob die neue Zeile tatsächlich ähnlich ist und ob die vorgeschlagene Zuordnung passt. Eine Kontonummer, die nie in den Büchern stand, setzt das Programm nicht. Für Lieferanten gilt außerdem, dass sie ihr eigenes Konto haben. Diese Prüfung verhindert, dass eine unsichere oder nicht vorhandene Kontenbeziehung allein aus der Datei übernommen wird.

Schritt 3

Im dritten Schritt entscheidet der Mensch über die vorgelegte Zuordnung und speichert die Zeile selbst. Das Programm bucht nicht von allein. Eine grüne Zeile ist die Voraussetzung für das Festschreiben. Rot bleibt mit fehlendem Beleg ungeeignet, gelb bleibt bei fehlenden Konten oder unsicherer Zuordnung ungeeignet. Erst wenn die Angaben geprüft sind und die Zeile grün ist, kann der Mensch sie festschreiben. Die Entscheidung liegt damit sichtbar bei der Person, die die Zeile prüft, nicht bei einem automatisch ausgelösten Import.

Die fachlichen Grenzen bleiben auch bei der Speicherung bestehen. Bewirtung teilt 70 zu 30. Für Geschenke gilt bis zum 31. Dezember 2023 ein Betrag von 35 Euro und ab dem 1. Januar 2024 ein Betrag von 50 Euro. GWG gilt bis 800 Euro netto. Der Sammelposten liegt von 250,01 bis 1.000 Euro. Eine Kleinbetragsrechnung geht bis 250 Euro brutto. Diese Werte beschreiben die zu beachtenden Angaben bei der Prüfung; sie ändern nichts daran, dass der Mensch die Zeile selbst speichern muss.

Schritt 4

Nach dem Festschreiben wird der Stapel für DATEV oder Addison gebildet. Dieser Stapel enthält nur festgeschriebene grüne Buchungen. Rote Zeilen wegen eines fehlenden Belegs und gelbe Zeilen wegen eines fehlenden Kontos oder einer unsicheren Zuordnung gehören nicht in diesen Stapel. Die Ampelfarbe ist daher nicht nur eine Anzeige während der Prüfung, sondern grenzt auch ab, welche Buchungen den nächsten Übergabeschritt erreichen dürfen. Die CSV selbst wird nicht dadurch zu einem fertigen Stapel, dass sie gelesen wurde.

Der Abschluss des Bankimports ist außerdem klar begrenzt. Das Programm sendet keine Steuererklärung und macht keine Lohnabrechnung. Der beschriebene Stapel umfasst ausschließlich festgeschriebene grüne Buchungen. Für den ersten Bankstand gilt eine eigene Regel: Er wird einmal gegen die Saldenvorträge gebucht. Ein Saldo je IBAN ist nicht eingebaut. Diese Angaben gehören zum Ablauf, damit der Übergang aus dem Import nicht mit einer zusätzlichen, nicht vorhandenen Funktion verwechselt wird.

Prüfung

Die Prüfung lässt sich an vier Fragen festmachen: Liegt die CSV der Bank vor und wurde sie gelesen? Ist der Beleg vorhanden? Gibt es die benötigten Konten, und ist die Zuordnung sicher? Wurde die Zeile vom Menschen gespeichert und dadurch grün festgeschrieben? Fehlt der Beleg, bleibt die Zeile rot. Fehlen Konten oder ist die Zuordnung unsicher, bleibt sie gelb. Nur die grüne Zeile wird festgeschrieben. Erst solche festgeschriebenen grünen Buchungen dürfen im Stapel für DATEV oder Addison enthalten sein.

Für die zeitliche Einordnung gilt: Stand der Prüfung: 18. Oktober 2026. Die Prüfung umfasst auch die genannten Grenzen für Bewirtung, Geschenke, GWG, Sammelposten und Kleinbetragsrechnung. Außerdem muss berücksichtigt werden, dass die Anwendung keine Mengen prüft, obwohl die Karten bis zu 500 Buchungen, bis zu 20 Mandanten und 3.000 Buchungen beziehungsweise bei Ultra keine Obergrenze nennen. Die verantwortliche Firma ist Global Prepaid UG (haftungsbeschränkt), HRB 215359 B, Amtsgericht Charlottenburg, Skarbinastraße 63, 12309 Berlin, Telefon +49 30 70767051.

Kurz gefragt

Bucht der Bankimport eine CSV automatisch?

Nein. Die CSV der Bank wird gelesen, aber das Programm bucht nicht von allein. Jede Bankzeile bleibt Gegenstand einer menschlichen Prüfung. Der Mensch berücksichtigt den vorhandenen Beleg, achtet auf vorhandene Konten und beurteilt die Sicherheit der Zuordnung. Ein geprüfter Buchungstext kann für die nächste ähnliche Zeile bereitliegen, doch auch dieser Vorschlag führt nicht selbstständig zur Buchung. Die Zeile wird vom Menschen gespeichert. Nur eine grüne Zeile wird festgeschrieben und kann anschließend in den Stapel für DATEV oder Addison gelangen. Eine rote Zeile wegen eines fehlenden Belegs sowie eine gelbe Zeile wegen fehlender Konten oder unsicherer Zuordnung werden nicht als festgeschriebene grüne Buchung übernommen.

Was bedeuten die Farben bei einer Bankzeile?

Rot bedeutet, dass der Beleg zur Zeile fehlt. Gelb bedeutet, dass Konten fehlen oder die Zuordnung unsicher ist. In beiden Fällen besteht vor dem Festschreiben noch Prüfbedarf. Grün ist die Farbe der Zeile, die festgeschrieben werden darf. Der Mensch entscheidet und speichert die Zeile selbst; die Farbe ersetzt diese Entscheidung nicht. Der spätere Stapel für DATEV oder Addison enthält ausschließlich festgeschriebene grüne Buchungen. Die Farblogik beschreibt somit zugleich den Prüfstand der einzelnen Zeile und die Grenze für den Stapel. Das Einlesen der CSV allein reicht nicht aus, um eine Zeile grün zu machen oder sie automatisch in den Stapel zu bringen.

Wie werden Konten und der erste Bankstand behandelt?

Eine Kontonummer, die nie in den Büchern stand, setzt das Programm nicht. Lieferanten haben ihr eigenes Konto. Diese Angaben sind bei der Prüfung der Zeile zu beachten, wenn ein Konto vorgeschlagen oder eine Zuordnung kontrolliert wird. Für den ersten Bankstand gilt eine gesonderte Regel: Er wird einmal gegen die Saldenvorträge gebucht. Ein Saldo je IBAN ist nicht eingebaut. Damit beschreibt der Bankimport weder eine automatische Kontenerfindung noch eine zusätzliche Saldenlogik pro IBAN. Die Konten müssen im Rahmen der vorhandenen Bücher betrachtet werden, und die Speicherung der Bankzeile erfolgt weiterhin durch den Menschen, nachdem die Zuordnung geprüft wurde.

Welche Grenzen hat der Bankimport außerhalb der Buchungszeile?

Der Bankimport erstellt keinen Stapel aus jeder gelesenen CSV-Zeile. Der Stapel für DATEV oder Addison enthält nur festgeschriebene grüne Buchungen. Außerdem sendet das Programm keine Steuererklärung und macht keine Lohnabrechnung. Die Anwendung läuft auf dem PC des Kunden; Belege und Buchungstexte verlassen diese Maschine nicht. Die Demo dauert 14 Tage und zeigt dieselbe Maske. Die Karten nennen bis zu 500 Buchungen, bis zu 20 Mandanten und 3.000 Buchungen, bei Ultra keine Obergrenze. Das Programm prüft diese Mengen nicht. Diese Grenzen gehören zur Einordnung des Funktionsumfangs und ändern nichts am beschriebenen Prüfweg mit CSV, Beleg, Kontenzuordnung, Ampelfarbe und menschlicher Speicherung.