DATEV-Stapel

Der DATEV-Stapel und der Stapel für Addison enthalten nur festgeschriebene grüne Buchungen.
Der Export beantwortet eine konkrete Frage: Welche Buchungen können aus der Prüfung als Stapel für DATEV oder Addison bereitgestellt werden? Auf dem PC des Kunden wird eine CSV der Bank gelesen. Belege und Buchungstexte verlassen diese Maschine nicht. Das Programm bucht nicht selbst. Der Mensch speichert die Zeile. Erst eine grüne Zeile wird festgeschrieben und kann anschließend in den Exportstapel gelangen. Rote und gelbe Zeilen bleiben außerhalb dieses Stapels. Diese Seite beschreibt den Weg von der Bankzeile bis zur Übergabe und trennt dabei Prüfung, Freigabe und Export klar voneinander. Stand der Prüfung: 18. Oktober 2026.
Dauer
Die Dauer des Exports hängt nicht von einem automatisch laufenden Buchungsvorgang ab, denn das Programm bucht nicht von allein. Zuerst wird die CSV der Bank gelesen. Danach bleibt die Entscheidung beim Menschen: Die Zeile wird geprüft, ein Buchungstext kann für eine ähnliche nächste Zeile bereitliegen, und nur eine grüne Zeile darf festgeschrieben werden. Erst nach dieser Festschreibung gehört die Buchung zum Stapel für DATEV oder Addison.
Für das Kennenlernen steht eine Demo mit 14 Tagen zur Verfügung; sie zeigt dieselbe Maske. Bei den Paketen gelten Sparpaket mit 39 Euro netto im Monat, Professionell mit 149 Euro und Ultra mit 299 Euro. Der jeweilige Jahrespreis beträgt zwölf Monatspreise abzüglich 10 Prozent: 421,20 Euro, 1.609,20 Euro beziehungsweise 3.229,20 Euro. Diese Preise ändern den Prüfweg nicht: Auch im Export bleiben die Ampelfarbe und die menschliche Speicherung maßgeblich.
Material
Für den Export liegen die Bankdaten als CSV vor. Dazu kommen die Belege und die Buchungstexte, die auf dem PC des Kunden verarbeitet werden. Die Belege verlassen diese Maschine nicht, ebenso wenig die Buchungstexte. Fehlt ein Beleg zu einer Bankzeile, wird die Zeile rot. Diese rote Markierung ist deshalb ein sichtbares Ergebnis der Prüfung und zugleich ein Grund dafür, dass die Zeile nicht in den späteren Stapel aufgenommen wird.
Zum Material gehören außerdem die Konten, die Zuordnung der Bankzeile und die Information, ob eine ähnliche Zeile bereits einen geprüften Buchungstext besitzt. Ein geprüftes Konto wird für die nächste ähnliche Zeile bereitgelegt; eine Kontonummer, die nie in den Büchern stand, setzt das Programm nicht. Lieferanten haben ihr eigenes Konto. Für den ersten Bankstand wird einmal gegen die Saldenvorträge gebucht. Ein Saldo je IBAN ist nicht eingebaut.
Schritt 1
Im ersten Schritt wird die CSV der Bank gelesen. Damit liegt die einzelne Bankzeile zur Prüfung vor, ohne dass dadurch schon eine Buchung festgeschrieben wäre. Das Programm führt keine selbstständige Buchung aus; die Zeile speichert der Mensch. Der Export beginnt daher nicht mit einer unkontrollierten Übertragung, sondern mit dem Lesen des vorhandenen Bankformats und der anschließenden Entscheidung an der jeweiligen Zeile.
Schon an dieser Stelle bleibt der Ort der Verarbeitung festgelegt: Das Programm läuft auf dem PC des Kunden. Belege und Buchungstexte verlassen diese Maschine nicht. Für den ersten Bankstand gilt eine besondere Zuordnung: Er wird einmal gegen die Saldenvorträge gebucht. Eine automatische Aufteilung nach IBAN ist nicht eingebaut. Bei Lieferanten wird das eigene Konto des jeweiligen Lieferanten verwendet, statt ein gemeinsames Lieferantenkonto vorauszusetzen.
Schritt 2
Im zweiten Schritt wird geprüft, ob die Bankzeile durch einen Beleg gestützt ist und ob Konto sowie Zuordnung vorhanden sind. Fehlt der Beleg, erscheint die Zeile rot. Fehlen Konten oder ist die Zuordnung unsicher, erscheint sie gelb. Die Farben zeigen damit nicht bloß einen Hinweis, sondern markieren, ob die Zeile die Voraussetzung für die Festschreibung erfüllt. Rot und gelb gehören nicht in den fertigen Exportstapel.
Ein geprüfter Buchungstext kann für die nächste ähnliche Zeile bereitliegen. Das bedeutet nicht, dass jede folgende Zeile automatisch gebucht wird. Die menschliche Speicherung bleibt erforderlich. Ebenso setzt das Programm keine Kontonummer, die nie in den Büchern stand. Die vorhandene Kontenlage und die erkennbare Zuordnung bestimmen daher, ob die Zeile weiter geprüft werden kann oder gelb bleibt.
Schritt 3
Im dritten Schritt wird die fachliche Zuordnung der Zeile abgeschlossen, soweit die Angaben aus CSV, Beleg, Konto und Buchungstext dafür ausreichen. Bei Bewirtung wird 70 zu 30 geteilt. Für Geschenke gilt bis zum 31. Dezember 2023 die Grenze von 35 Euro und ab dem 1. Januar 2024 die Grenze von 50 Euro. Ein GWG gilt bis 800 Euro netto. Der Sammelposten reicht von 250,01 bis 1.000 Euro. Eine Kleinbetragsrechnung reicht bis 250 Euro brutto.
Diese Werte sind Teil der Prüfung und ersetzen nicht die notwendige Speicherung durch den Menschen. Die betreffende Bankzeile bleibt gelb, wenn Konten fehlen oder die Zuordnung unsicher ist. Sie wird rot, wenn der Beleg fehlt. Erst wenn die Zeile grün ist, kann sie festgeschrieben werden. Damit bleibt sichtbar, ob der Export auf einer belegten und zugeordneten Buchung beruht oder ob noch eine offene Prüfentscheidung vorliegt.
Schritt 4
Im vierten Schritt speichert der Mensch die grüne Zeile. Nur diese grüne Zeile wird festgeschrieben. Danach kann sie Bestandteil des Stapels für DATEV oder Addison sein. Die Farbe ist somit die klare Grenze zwischen einer noch zu prüfenden Bankzeile und einer Buchung, die für den Export bereitsteht. Eine rote Zeile wegen eines fehlenden Belegs und eine gelbe Zeile wegen fehlender Konten oder unsicherer Zuordnung werden nicht durch den Export weitergereicht.
Der fertige Stapel enthält ausschließlich festgeschriebene grüne Buchungen. Das Programm sendet keine Steuererklärung und macht keine Lohnabrechnung. Der Export ist deshalb auf die Übergabe dieser festgeschriebenen Buchungen begrenzt. Er ist weder eine automatische Buchung außerhalb der Maschine noch ein Versand einer Steuererklärung. Die Entscheidung, welche Zeile festgeschrieben wird, bleibt beim Menschen, auch wenn ein geprüfter Buchungstext für die nächste ähnliche Zeile bereitliegt.
Prüfung
Die Prüfung lässt sich am Ergebnis der Ampelfarben ablesen. Rot bedeutet: Der Beleg fehlt. Gelb bedeutet: Konten fehlen oder die Zuordnung ist unsicher. Grün bedeutet: Die Zeile kann nach der menschlichen Entscheidung festgeschrieben werden. Erst grüne, festgeschriebene Buchungen werden in den Stapel für DATEV oder Addison aufgenommen. So ist vor dem Export erkennbar, welche Bankzeilen noch offen sind und welche bereits die erforderliche Farbe und Festschreibung besitzen.
Zur Prüfung gehört außerdem der Blick auf die besonderen Buchungsfälle: der erste Bankstand gegen die Saldenvorträge, ein eigenes Konto für jeden Lieferanten und keine eingebaute Saldenbildung je IBAN. Ebenso bleiben die Grenzen für Bewirtung, Geschenke, GWG, Sammelposten und Kleinbetragsrechnung im Prüfkontext erhalten. Nach der Festschreibung endet die Leistung nicht in einer Steuererklärung oder Lohnabrechnung; der Stapel enthält nur die grünen Buchungen.
Kurz gefragt
Was wird beim Export tatsächlich übertragen?
Übertragen beziehungsweise für die Übergabe bereitgestellt wird ein Stapel für DATEV oder Addison, der ausschließlich festgeschriebene grüne Buchungen enthält. Eine Bankzeile gelangt nicht allein dadurch in den Stapel, dass sie in der CSV gelesen wurde. Zuerst muss der Mensch die Zeile speichern, nachdem Beleg, Konto und Zuordnung geprüft wurden. Rote Zeilen wegen eines fehlenden Belegs und gelbe Zeilen wegen fehlender Konten oder unsicherer Zuordnung bleiben außerhalb des Stapels. Eine Steuererklärung wird nicht gesendet, und eine Lohnabrechnung wird nicht erstellt.
Verlässt die Bankdatei den PC des Kunden?
Das Programm läuft auf dem PC des Kunden. Belege und Buchungstexte verlassen diese Maschine nicht. Eine CSV der Bank wird dort gelesen und zur Prüfung der einzelnen Zeilen verwendet. Die Verarbeitung führt nicht zu einer automatischen Buchung: Der Mensch speichert die Zeile. Ein geprüfter Buchungstext kann für eine nächste ähnliche Zeile bereitliegen, doch auch dann wird keine Kontonummer gesetzt, die nie in den Büchern stand. Die lokale Verarbeitung und die menschliche Speicherung gehören damit zum beschriebenen Exportweg.
Was bedeuten rote, gelbe und grüne Zeilen?
Eine rote Zeile zeigt an, dass der Beleg fehlt. Eine gelbe Zeile weist darauf hin, dass Konten fehlen oder die Zuordnung unsicher ist. Nur eine grüne Zeile wird festgeschrieben. Diese Festschreibung erfolgt nicht selbstständig durch das Programm, sondern durch den Menschen. Erst danach kann die Buchung in den Stapel für DATEV oder Addison aufgenommen werden. Die Farben helfen somit, vor der Übergabe zwischen fehlendem Beleg, offener Zuordnung und einer festgeschriebenen Buchung zu unterscheiden.
Wie werden besondere Beträge in der Prüfung berücksichtigt?
Bewirtung wird 70 zu 30 geteilt. Bei Geschenken gilt bis zum 31. Dezember 2023 die Grenze von 35 Euro und ab dem 1. Januar 2024 die Grenze von 50 Euro. GWG gilt bis 800 Euro netto. Der Sammelposten liegt von 250,01 bis 1.000 Euro, während eine Kleinbetragsrechnung bis 250 Euro brutto reicht. Diese Angaben beschreiben die im Prüfkontext verwendeten Grenzen. Sie ändern nichts an der Regel, dass nur eine grüne und vom Menschen gespeicherte Zeile exportiert wird.
Wie werden der erste Bankstand und Lieferanten behandelt?
Lieferanten haben ihr eigenes Konto. Der erste Bankstand wird einmal gegen die Saldenvorträge gebucht. Ein Saldo je IBAN ist nicht eingebaut. Diese Angaben sind bei der Prüfung der Bankzeilen zu berücksichtigen, bevor eine Zeile festgeschrieben wird. Das Programm setzt keine Kontonummer, die nie in den Büchern stand. Fehlen Konten, bleibt die Zeile gelb; ist die Zuordnung unsicher, bleibt sie ebenfalls gelb. Erst die grüne Festschreibung ermöglicht die Aufnahme in den Exportstapel.

